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“Nun, wenn ich ein Taugenichts bin, so ist's gut, so will ich in die Welt gehen und mein Glück machen. ” Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

Aus dem Leben

Niemand verkörpert das Lebensgefühl der Romantik deutlicher als der Taugenichts: unpassend gekleidet, in sich ruhend, allem Neuen gegenüber offen, anspruchslos und mit nach Freiheit suchender Grundhaltung - welche ihm ja am Ende auch Recht gibt.
Hin und her gerissen zwischen Müßiggang und Vagabundentrieb entscheidet er sich nicht, sondern wandert absichtslos ohne Ehrgeiz durchs Leben. Frei nach der Devise: sei fröhlich, liebe und vertraue. Betrachte die Schönheit der Welt und musiziere.

Musizieren werden Beate Josten, Sopran und Angelina Soller, Mezzosopran. Sie singen die Volkslieder und Gedichte, die Eichendorff in seine Novelle eingebaut hat, ergänzt durch einige weitere Volkslieder des 19. Jahrhunderts. Ein Abend, an dem der Taugenichts wieder lebendig wird und zu dem wird, was er für viele war und ist: ein Vorbild und ein Seelentröster

 
 
 
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